Demenzpflege und Seniorenpflege
f?r hochaltrige Menschen

Seniorenpflegeheim für die Betreuung von Demenzkranken
in der Seewenjestraße in Bremen-Gröpelingen.


In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,2 Mio. demenzkranke Menschen; zwei Drittel dieser Personen sind von der Alzheimer Krankheit betroffen. Jährlich treten 200.000 Neuerkrankungen auf. Nach vorsichtigen Schätzungen wird sich die Zahl der Demenzkranken in den nächsten vier Jahrzehnten auf wenigstens 1,4 Mio. erhöhen, sofern kein Durchbruch in der Prävention und Therapie gelingt. Diesen alarmierenden Zahlen steht in Bremen eine wachsende Zahl an Angeboten und Versorgungsmöglichkeiten für demente Menschen und ihre Angehörigen gegenüber.

Auf dem ca. 1.800m² großen Grundstück ist eine Seniorenpflegestation für rd. 72 Seniorenpflegeplätze entstanden (Betreiber: Heimverwaltung Bremen). In einem wohnlichen Ambiente werden 21 helle und freundliche Doppelzimmer und 27 Einzelzimmer mit separatem Bad angeboten. Auf jeder Etage befinden sich 2 bis 3 Aufenthaltsbereiche und 1 Wohnküche. Betreiber dieser Einrichtung ist die „Heimverwaltung Bremen“ die sich mit dem „Haus Seewenje“ auf die Betreuung demenziell erkrankter Menschen spezialisiert hat.

Die 2004 fertig gestellt Demenzpflegeeinrichtung in Bremen-Gröpelingen besteht aus 2 Pflegebereichen mit großzügigen Gemeinschaftsräumen, die dafür konzipiert sind, pflegebedürftigen Menschen einen räumlichen und personellen Rahmen zu schaffen, in dem sie auch bei Vorhandensein von schwerster Pflegebedürftigkeit würdevoll leben können. Darüber hinaus bietet das Haus Seewenje eine Abteilung für hochgradig demenziell erkrankte Menschen, die speziell auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet ist.

Da die Handlungskompetenz eines hochgradig demenziell erkrankten Menschen nur noch sehr gering ist, kommt die architektonische Gestaltung seiner Umgebung einer großen Gewichtung zu. Die Räumlichkeiten wurden so gestaltet, dass selbständiges Handeln ohne starke Eingrenzung für die Bewohner möglich ist und sie sich zu Hause fühlen. Aufenthaltsräume werden wie Wohnzimmer eingerichtet, Flure und Gemeinschaftsbereiche ermöglichen größtmögliche Bewegungsfreiheit, der Zugang zum Garten ist barrierefrei und bietet taktile und sensible Anreize, um sich dort gerne aufzuhalten.

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